When we boarded our plane to Colombia we were considerably more excited than usual (for obvious reasons) but despite it’s questionable reputation as a tourist destination, Colombia proved that it has a lot more to offer than cocain and gun-toting guerrillas…

After a few days of wandering around Bogotá, Colombias capital, enjoying the atmosphere, the museums, the food and the excellent beer brewed by Bogotá Brewing Company we departed on an eleven-hour bus ride to Parque Nacional Natural El Cocuy. As you can imagine this wasn’t the most pleasant of all our experiences, but there’s no other way to get to this jewel of a national park and I can assure you that we’d do it again at any time. Once arrived, there wasn’t much left to do apart from finding a place to rent a tent (we had had our permissions signed off in Bogotá already) and slowly getting our bodies used to higher altitudes. We did some last checks of equipment and maps and soon we would embark on a 5-day journey through a surreal alpine landscape set between 3.500 – 5.000m a.s.l.

Páramo vegetaion at sunrise in Parque Nacional El Cocuy
Rise Above

I was too tired to scout compositions when we arrived after another five-hour trek on day 4 in the park. I had planned to shoot the milky way in the early morning hours, when it would be positioned nicely above the towering mountains of El Cocuy. It’s reflection in Laguna Pintada, the little lake below our camp would add a slight glow around the distinct silhouette of Campanilla Negra (scroll down if your curious what it looked like).

After shooting until dawn it was already bright enough to finally scout a bit and so I followed a little path up the hill. Not far from the lake I found an area full of frailejones, a beautiful plant species, endemic to the páramo (a high altitude ecosystem found only in the andean mountains of a few south- and central american countries). Once settled on a comp I realized that I still had some time left before the sun would slowly climb above the horizon. I was freezing a bit – mind you, I was at around 4.000m a.s.l – so I went back to our camp to warm up a little, only to return in time to shoot the scene once bathed in sweet morning light.

near Laguna Pintada
Parque Nacional El Cocuy
Colombia

Canon EOS 5D Mark III
Nikon 14-24mm AFS f/2.8 G ED @ 14mm
ISO 100, f/22, 1/15 seconds
Gitzo GT1541T

31. January 2014
Sunrise

Memorial María Luisa Edition 2014 XXV
Finalist in “Vegetal World”

Als wir unseren Flieger nach Kolumbien bestiegen, waren wir durchaus etwas aufgeregter als sonst (aus offensichtlichen Gründen), aber trotz seines fragwürdigen Rufs als Reiseland hat Kolumbien bewiesen, dass es viel mehr zu bieten hat als Kokain und bewaffnete Guerillas…

Nachdem wir ein paar Tage in Bogotá, der Hauptstadt Kolumbiens, verbracht hatten und die Atmosphäre, die Museen, das Essen und das ausgezeichnete Bier der Bogotá Brewing Company genossen hatten, machten wir uns auf eine elfstündige Busfahrt zum El Cocuy Nationalpark. Wie ihr euch wahrscheinlich vorstellen könnt, gibt es angenehmeres als elf Stunden in einem Bus unterwegs über Serpentinenstraßen und hochalpine Pässe zu sitzen. Es gibt aber schlicht und ergreifend keine andere Möglichkeit nach El Cocuy zu kommen und ich kann euch versichern, dass ich es jederzeit wieder tun würde. Einmal angekommen, gab es nicht mehr viel zu tun, außer jemanden zu finden, der uns ein Zelt leiht (die Genehmigungen hatten wir bereits in Bogotá organisiert) und unsere Körper langsam an höhere Lagen zu gewöhnen. Nach einem letzten Check von Equipment und Karten, waren wir bereit uns auf einen 5-tägigen Marsch durch eine surreale hochalpine Landschaft auf einer Höhe von 3.500 – 5.000m zu begeben.

Páramo vegetaion at sunrise in Parque Nacional El Cocuy
Rise Above

Ich war zu müde, um mir noch Gedanken über Fotos zu machen, als wir nach einer weiteren fünfstündigen Wanderung am vierten Tag im Park unser Ziel erreicht hatten. Ich hatte geplant, die Milchstraße in den frühen Morgenstunden zu fotografieren, wenn sie über den hoch aufragenden Bergen von El Cocuy liegen würde. Sie spiegelt sich in der Laguna Pintada, dem kleinen See unterhalb unseres Camps, und verleiht der markanten Silhouette von Campanilla Negra ein leichtes Glühen (scrollt nach unten, wenn ihr neugierig sind, wie das aussah).

Nachdem ich bis zum Morgengrauen fotografiert hatte, war es bereits hell genug, um endlich ein wenig auszukundschaften, und ich folgte einem kleinen Pfad der vom See bergwärts führte. Unweit des Sees fand ich einen Hügel voller Frailejones, einer einzigartigen Pflanzenart, die im Páramo (einem Hochgebirgs-Ökosystem, das nur in den Anden einiger süd- und mittelamerikanischer Länder vorkommt) endemisch ist. Als ich endlich einen passenden Blickwinkel gefunden hatte, wurde mir klar, dass ich noch etwas Zeit hatte, bevor die Sonne langsam über den Horizont steigen würde. Mir war eiskalt – kein Wunder, in aller Frühe und auf etwa 4.000m – also ging ich zurück zum Camp, um mich ein wenig aufzuwärmen. Natürlich war ich dann aber wieder rechtzeitig an Ort und Stelle, um drauf zu drücken, sobald die Sonne das ganze Tal in ihr warmes Morgenlicht tauchte.

in der Nähe der Laguna Pintada
El Cocuy Nationalpark
Kolumbien

Canon EOS 5D Mark III
Nikon 14-24mm AFS f/2.8 G ED @ 14mm
ISO 100, f/22, 1/15 Sekunde
Gitzo GT1541T

31. Jänner 2014
Sonnenaufgang

Memorial María Luisa Edition 2014 XXV
Finalist in “Vegetal World”

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