Today, after my last post’s visit to Iceland’s icy and well-known shores (check out: “Beached Jewel”) I’m going to take you to one of South Africa‘s secluded gems. Hidden away and well protected by a long and bumpy dirt road lies a unique coastal feature…

Dwesa Nature Reserve is the kind of place you go to when you want to escape the crowds. Situated in the central Wild Coast in South Africa, the small reserve lies between the Indian Ocean and rugged farmlands. It offers pristine nature: coastal forest, open grassland, winding rivers and loads of birds. The reason for me to go there: I had seen a few images of one of it’s beaches. A beach made of perfectly aligned tiles (some of which are missing) of black rock, parallel cracks and ninety degree angles – all close enough to the shore to be at least partly flooded during high tide. Far away from mainstream tourism, Dwesa Nature Reserve can only be reached via a rough dirt road winding up and down countless hill on it’s way to the coast. It took us three hours (way more than expected) to drive the last seventy kilometers of the badly maintained road. That way we missed a sunset which looked quite promising from inside the park ranger’s office (Dwesa Nature Reserve works at a slow pace). Of course, I was disappointed and even a bit frustrated as I knew we would have to leave the next morning to continue our trip along South Africa’s coast.

If there’s one thing I dislike about photographing landscapes while travelling it’s that way too often my travel schedule takes control. Sometimes I’m forced to move on from a location that I just feel I’m not finished with (or in that case haven’t even seen).

Colourful sunrise over geometric tidepool formations on the coast of South Africa
Perpendicular Dream

Fortunately, the next morning I was lucky enough to wake up to a blazing sunrise. I got what I had hoped for and went home with a few keepers. The funny thing is that although it couldn’t have asked for more that morning I know that I only scratched the surface of what’s possible at this incredible place – and so, you guessed right, Dwesa still is on top of the list of my must-return-to locations in South Africa.

Canon EOS 5D Mark II
Canon EF 17-40mm f/4L USM @ 17mm
ISO 100, f/11, 1.6 seconds
Singh-Ray Daryl Benson 0.6 Reverse GND
Gitzo GT1541T

30. November 2011
Sunrise

Heute, nach wir beim letzten mal an Islands eisigen Ufern unterwegs waren (siehe: “Beached Jewel”), geht es zu einem einsamen Ort an Südafrikas Küste. Gut versteckt und gut geschützt durch eine lange und holprige Schotterstraße liegt ein einzigartiger Strandabschnitt.

Das Dwesa Nature Reserve ist die Art von Ort, an den man sich begibt, wenn man den Menschenmassen entfliehen möchte. Das kleine Reservat liegt im Zentrum der Wild Coast in Südafrika, zwischen dem Indischen Ozean und zerklüftetem Farmland. Es bietet unberührte Natur: Wald, Grasland, Flüsse und eine Menge Vögel. Der Grund warum ich dort hin wollte: Ich hatte ein paar Bilder von einem der Strände dort gesehen. Ein Strand aus perfekt ausgerichteten Kacheln (von denen einige fehlen) aus dunklem Fels, mit parallelen Rissen und Neunzig-Grad-Winkeln wohin man sieht – alles nahe genug am Ufer, um bei Flut zumindest teilweise mit Wasser gefüllt zu werden. Fernab vom Mainstream-Tourismus ist das Dwesa Nature Reserve nur über eine Schotterstraße zu erreichen, die sich auf ihrem Weg zur Küste unzählige Hügel hinauf und hinunter schlängelt. Wir brauchten an die drei Stunden (weit mehr als erwartet), um die letzten siebzig Kilometer der Straße zu fahren. Leider verpassten wir dadurch einen Sonnenuntergang, der vom Büro des Park-Rangers aus (das Dwesa Nature Reserve arbeitete in gemächlichem Tempo und ließ sich vom meiner Hektik nicht aus der Ruhe bringen) recht vielversprechend aussah. Natürlich war ich enttäuscht oder vielleicht sogar ein wenig frustriert, da ich wusste, dass wir am nächsten Morgen schon wieder aufbrechen mussten, um unsere Reise entlang der südafrikanischen Küste fortzusetzen.

Wenn es eine Sache gibt, die ich daran hasse, auf Reisen Landschaften zu fotografieren, dann ist der meist recht rigide Reiseplan. Oft bin ich gezwungen, von einem Ort weiterzufahren, an dem ich einfach das Gefühl habe, noch nicht fertig zu sein – oder den ich, wie in diesem Fall, noch nicht einmal gesehen habe.

Colourful sunrise over geometric tidepool formations on the coast of South Africa
Perpendicular Dream

Glücklicherweise wachte ich am nächsten Morgen zu einem unglaublichen Sonnenaufgang auf. Ich bekam, wofür ich gekommen war, und ging mit ein paar vielversprechenden Bildern nach Hause. Obwohl ich an diesem Morgen zwar nicht mehr hätte verlangen können, war mir dann aber klar, was an diesem unglaublichen Ort alles möglich ist, und umso weniger wollte ich weg von dort – ich war also noch nicht mal ins Auto gestiegen, hatte Dwesa aber schon ganz oben auf der Liste der Orte, an die ich unbedingt zurückkehren muss.

Canon EOS 5D Mark II
Canon EF 17-40mm f/4L USM @ 17mm
ISO 100, f/11, 1.6 Sekunden
Singh-Ray Daryl Benson 0.6 Reverse GND
Gitzo GT1541T

30. November 2011
Sonnenaufgang

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